Bibelgarten im Karton

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Konzept der pädagogischen Arbeit  Gartengruppe "Flowerpower" stellt sich vor Lutherpäckchen

AKTUELLES

Bibelgarten Ottendorf

Das Lutherpäckchen

Anlässlich der Lutherdekade und der  Ausstellung Fundsache Luther“ –  Archäologen auf den Spuren des Reformators (2010), bieten wir das Lutherpäckchen mit ausgesuchten Saaten und einem Informationsteil an. Den Bezug bieten die archäologischen Ausgrabungen im ehemaligen Elternhaus des Reformators in Mansfeld, und weiteren Lebensstationen in Wittenberg und Eisleben. Höchst aufschlussreiche Fundkomplexe verraten Erstaunliches über den Haushalt und die Lebensführung der Familie Luther, was so in den schriftlichen Quellen nicht zu finden ist. So sind besonders für uns die Speisereste Getreide, Hülsenfrüchte, Fruchtkerne usw. interessant.

Weitere Informationen zu den archäologischen Funden
Wie ist es überhaupt möglich den archäologischen Nachweis zu führen? 1. In den Abfallgruben der Wohnhäuser sind pflanzliche Reste unter Sauerstoffabschluss und aufgrund des feuchten Milieus erhalten geblieben. 2. Gegenstände lassen Rückschlüsse auf deren Gebrauch zu, wie zum Beispiel ein gefundener Senftopf. 3. Kochreste, die an den Scherben fest gebrannt sind und sich identifizieren lassen.

 

Pflanzliche Lebensmittel im Haushalt Luthers Tierische Lebensmittel
archäologisch nachgewiesen wahrscheinlich  
Roggen Erbse Schwein
Nacktweizen Bohne Schaf
Kulturgerste Hafer Ziege
Mohn Apfel Rind
Dill Birne Huhn / Gans / Ente / Taube
Feige Pflaume Quitten Hecht
Wein Maulbeerbaum Flussbarsch
Schwarzer Holunder Pfirsich Zander
Kirsche Brombeere Aal
Schlehe Hagebutte Brassen
Pflaume Holzapfel Karpfen
Himbeere Hanf Hering
Hasel Dattel Dorsch
Walderdbeere Mandel Plattfisch
Schwarzdorn Salbei Hase
Gänsefuß Petersilie Rebhuhn
Wicke Granatapfel Buchfink
Acker-Seinsame   Rotkehlchen
Quendel   Goldammer
Ampfer   Drossel
Labkraut   Dorngrasmücke
Schwarzes Bilsenkraut    
Johanniskraut  Quelle: Dapper, Alexandra.   Zu Tisch bei Martin Luther.

     

Bestellung:

Tel.: 0431/58399-54

oder   e-mail  

Inhalt des "Lutherpäckchens"

10 Sämereien :
Roggen, Weizen, Hafer, Gerste, Mohn, Bohne, Erbse, Feige, Granatapfel und Dattel.

LutherpaeckchenInformationen zu:

  • Archäologischen Ausgrabungen

  • Aufzuchtanleitung

  • Rezepte

  • Literaturhinweisen

  • Linkliste

Preis: 7,50€ + 2,80€ Porto u. Verpackung

 

 

 

Sonderedition: Saatbox  "Was Familie Luther aß" in Zusammenarbeit mit dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V.  -  Das Angebot finden Sie hier!

 

Weitere Pflanzenthemen mit Luther-Bezug

Die Lutherrose

LutherroseDie Lutherrose ist ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Es war das Siegel, das Martin Luther ab 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. Es wurde 1530 im Auftrag des Prinzen und späteren Kurfürsten von Sachsen, Johann Friedrich des Großmütigen, für Luther erstellt, als dieser sich während des Reichstags zu Augsburg 1530 in der Veste Coburg aufhielt. Lazarus Spengler schickte Luther eine Zeichnung des späteren Siegels zu. Luther betrachtete es als Ausdruck bzw. Zusammenfassung seiner Theologie und seines Glaubens. Am 15. September 1530 teilte Luther Philipp Melanchthon mit, dass Prinz Johann Friedrich ihn in der Veste Coburg besucht und ihm einen Siegelring geschenkt hatte.
In einem Brief vom 8. Juli 1530 schrieb Luther an Lazarus Spengler, die Lutherrose sei  
„ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erst sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbs Erinnerung gäbe, daß der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Ob’s nun wohl ein schwarz Kreuz ist, mortifizieret und soll auch wehe tun, dennoch läßt es das Herz in seiner Farbe, verderbt die Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern erhält lebendig … Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarben Felde, daß solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, daß solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist.“
Quelle: WA, Luthers Briefwechsel, 5. Band, S. 444f (Nr. 1628)

 

Luthereichen

Eine der bekanntesten ist die Luthereiche in Wittenberg, über sie werden ebenfalls mehrere Legenden berichtet (Foto rechts). "Die Luthereiche befindet sich im Osten der Altstadt Wittenbergs, in einem mit Sandstein eingefassten Areal. Der Baum bezeichnet ungefähr die Stelle vor dem Elstertor, an der Martin Luther am 10. Dezember 1520 unter dem Beifall der Wittenberger Studenten die päpstlichen „Canonischen Rechte“ und die Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ des Papstes Leo X. verbrannte. Mit den Worten „Weil du den Heiligen des Herrn gelästert hast, so verzehre dich das ewige Feuer“, vollzog er auch äußerlich die Trennung von der römischen Kirche.

1813 fällten die Franzosen im Freiheitskriege den bis dahin gestandenen Baum. Am 25. Juni 1830 wurde jedoch wieder eine neue Eiche gepflanzt. 1924 wurde die Anlage in der heutigen Form, mit dem Paul-Friedrich-Brunnen und einer Steinbank aus der Hand des Bildhauers Rex errichtet."

Quelle Wikipaedia   (Liste der Luthereichen in Deutschland)

Luther und das Apfelbäumchen

 "WENN ICH WÜSSTE, DASS MORGEN DIE WELT UNTERGINGE, WÜRDE ICH HEUTE EIN APFELBÄUMCHEN PFLANZEN!" Ob Luther diesen Spruch je geäußert hat, ist nicht nachweisbar.  Im Oktober 1944 in einem Rundbrief der hessischen Landeskirche wurde er wahrscheinlich das erste Mal verwendet.

 

Literaturliste:
Dapper, Alexandra. Herausgegeben von Harald Meller. Zu Tisch bei Martin Luther. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.
Konrad Theiss Verlag Stuttgart. 2009.
Harald Meller (Hrsg.). Fundsache Luther. Archäologen auf den Spuren des Reformators. Konrad Theiss Verlag Stuttgart. 2008.

Linkliste: